Plädoyer für die A26

Demo für die A26 in Buxtehude

 

Buxtehude (BT). Die Befürworter einer Trog-Lösung, so der CDU-Abgeordnete und Kreisvorsitzende Kai Seefried, müssten die Interessen der mehr als 20 000 Pendler und der Anwohner auf beziehungsweise an der Bundesstraße 73 im Blick behalten, deshalb sollten SPD, Grüne, FDP und BBG/FWG heute für die Rücknahme der A26-Klage stimmen. Seefried: "Die Vernunft muss in Buxtehude siegen." Wer die Klage aufrechterhalte, "verschiebt den A26-Bau auf den St. Nimmerleinstag", warnte der Stader Vizebürgermeister und CDU-Bundestagskandidat Oliver Grundmann.

Buxtehude, so der Christdemokrat, "darf nicht zum Schilda der Neuzeit" werden. Nicht der Trog und der verschlafene Hafen, sondern die Autobahn werde den Kulturtourismus fördern. Der schnelle Weiterbau fördere die Wirtschaft und sichere Beschäftigung, so die Redner unisono. Sollte die Klage aufrechterhalten werden, werde allein die Neuplanung sechs Jahre und mehr dauern.

Birgit Butter, CDU-Ratsfrau und Vizebürgermeisterin der verkehrsgeplagten Ortschaft Hedendorf, warnte: "Dann haben wir immer noch keinen Zentimeter Asphalt - und am Ende steht ohnehin wieder die Flachbrücke." Doch dann könnten die Autobahn-Millionen weg sein. Die Ortschaften an der B73, von Hedendorf bis Neu Wulmstorf, müssten endlich vom Verkehr entlastet werden.

Deshalb müsse der Rat bei seiner Sitzung heute Abend (Beginn 19 Uhr in der Pausenhalle des SZ Nord) für die Rücknahme der Klage stimmen. Butter: "In dieser Frage darf es keine politischen Sandkastenspiele geben, nur ein Ja zur A26." Die CDU sammelte bis zum Mittag fleißig Unterschriften - vor Ort und über ihre Homepage. Die Unterschriftenlisten sollen nach einer "72-Stunden-Unterschriften-Kampagne" heute dem Rat übergeben werden.