Machbarkeitsstudie S-Bahn ist zwingend notwendig

Der S Bahnhof Neu Wulmstorf ist ein Beispiel für enorme Zuwächse und die kluge Einbindung des Busverkehrs in den Fahrplan des HVV in den letzten Jahren.

2008 hatte Neu Wulmstorf 2.817 Ein- und Aussteiger pro Werktag, 2012 zählt man  6.277 Fahrgäste. Eine Steigerung von über 120% in den vergangenen 4 Jahren das ist ein großer Erfolg. 

Heiner Schönecke :"Eine Erfolgsstory für mehr Mobilität durch die S-Bahn. Wer Pendlerströme in Richtung Hamburg besser steuern will, muss das Angebot entscheidend verbessern!“

Aber auch die neuesten Zählungen auf dem Metronom Bahnhof Buchholz sprechen für den Erfolg der Maßnahme. Im Jahr 2005 waren es 6.309 Fahrgäste, 2012 schon 9.500 also 50,6 % Zuwachs. Auch Tostedt kann mit steigenden Zahlen aufwarten. Im Jahr 2005 waren es 3.265 Fahrgäste, 2012 schon 4.700, eine Steigerung von 44% . Die Zuwächse für Stelle 50,2% und für Winsen 37,6% zeigen, wir sind auf den richtigen Weg.( Anlage). Die Verbesserung des ÖPNV in Richtung Metronombahnhöfe und die Erhöhung der Pendlerparkplätze waren erfolgreiche Schritte.  

Wenn man die Zuwächse bei der S-Bahn im Vergleich zum Metronom sieht, zeigt dies zum einen die Möglichkeiten die dieses System hat und durch die Kurzzeitvertaktung die Vorteile für den Fahrgast.

Wie nötig eine Gesamtuntersuchung unseres Schienenverkehrs ist, zeigt auch die ADAC-Studie zur Park & Ride Situation an unseren Bahnhöfen Auch wenn der HVV die Erhebung und die Auslastung in Frage stellt (Anlage) Obwohl in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Anlagen entstanden sind haben wir hier weiteren Handlungsbedarf.

Eine Machbarkeitsstudie muss auch die Lösungen der Probleme und vielfältigen Herausforderungen am Bahnhof Hamburg-Harburg aufzeigen. Der Harburger Bahnhof muss dringend ausgebaut und als Kreuzungsbahnhof zukunftsfähig aufgestellt werden.

Heiner Schönecke abschließend: „Wir sollten jetzt die Pflöcke einschlagen und nicht zögern! Der Süden Hamburgs und die angrenzenden Landkreise müssen in der Metropolregion zusammenstehen und dieses Thema jetzt angehen.“

Wenn der Kreistag am 17. Dezember 2012 in seiner Sitzung dem Antrag CDU/WG zustimmt, werden 30.000 Euro für die Mitfinanzierung der Machbarkeitsstudie eingesetzt. Damit hätte dann der Kreistag mit seinen Haushaltsbeschlüssen grünes Licht gegeben. Die Gremien der Metropolregion sind somit am Zug die richtigen Weichen für die Süden zu stellen.

„Die Steigerung der Fahrgastzahlen belegt eindrucksvoll den Handlungsdruck aus unserem Landkreis für die Region“, bekräftigt auch der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Dr. Hans-Heinrich Aldag aus Jesteburg. „Allein die Bewältigung täglicher Pendlerströme von mehr als 70.000 Beschäftigten nach und aus Hamburg bedarf dringend noch besserer Lösungsansätze auch und vor allem beim „schienengebundenen Nahverkehr“.