HVV Antrag mit großer Mehrheit in Hannover beschlossen

 

Rede im Landtag zum Antrag Fast 20 % der Niedersachsen können ab Ende 2019 den HVV nutzen. Die Landkreise Cuxhaven, Rotenburg
Wümme, Heidekreis, Uelzen und Teile von Lüchow-Dannenberg kommen dazu zum Tarifgebiet dazu. Eine länderübergreifende Erfolgsgeschichte.

Nach der Tariferweiterung soll jetzt mit dem Antrag von SPD und CDU die Struktur des HVV verbessert werden.

Heiner Schönecke: „Tägliche Zugausfälle, überfüllte Züge zu Hauptverkehrszeiten, regelmäßige Verspätungen und Fahrplanabweichungen sind für die Pendlerinnen und Pendler aus dem Landkreis Harburg auf der Tagesordnung. Daran sind nicht nur die Frühjahrs- und Herbststürme schuld. Wir haben einen gigantischen Investitionsstau. Wir in Niedersachsen das anschieben, wofür wir zuständig und verantwortlich sind. Wir müssen unsere Bahnhöfe fit machen. Daher ist dieser Antrag so wichtig und richtig.“

„Ich begrüße es sehr, dass der 1. Hamburger Bürgermeister Tschentscher, angekündigt hat, dass der Hamburger Hauptbahnhof umgebaut werden soll. aber wann? Ein Zeitplan liegt dafür nicht vor. Ebenso ist die Androhung von Millionenkürzungen des Hamburger Verkehrssenators Westhagemann an Hilflosigkeit nicht zu überbieten. Das wird die Qualität der S-Bahn nicht verbessern,“ Schönecke zu den Hamburger Planungen.

Ein weiterer Kritikpunkt Schöneckes ist das Bezahlsystem. Fahrkarten aus dem Automat wären von vorgestern. Das System müsse digitalisiert werden damit man kilometergenau abrechnen könne. Am Ende des Tages könnte daraus ein „Miles & More“-System entstehen. Grundsätzlich müsse das Ganze einfacher und kundenfreundlicher werden. 

„Der Antrag zur Stärkung des HVV umfasst 15 Punkte die zum einen Handlungs- und Prüfaufträge für die Niedersächsische Regierung, zum anderen aber auch gemeinsam mit Hamburg umfassen. Dadurch wird viel Neues angeschoben. Es ist höchste Zeit, den Nahverkehr zu stärken und heute wurde ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht. Jetzt muss die Niedersächsische Landesregierung Hamburg in die Pflicht nehmen und gemeinsam alles dafür zu tun, die Probleme zum Vorteil aller zu lösen,“ Heiner Schönecke abschließend.