Gesundes und bewusstes Essen sollten keine Fremdworte sein

 

In unserem Antrag fordern wir die Landesregierung auf:

  1. ein Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft einzurichten. Dies insbesondere mit dem Ziel,
    a) die staatlichen und nichtstaatlichen Aktivitäten rund um eine nachhaltige, d. h. vor allem gesunde und umweltbewusste Ernährung zu koordinieren und durch auf einander abgestimmte Aktivitäten effektiv zu verbessern,
    b) einen Beitrag zur Vermittlung grundlegender Alltagskompetenzen für eine nachhaltige Ernährungsweise und im Bereich Hauswirtschaft zu leisten sowie
    c) den wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln zu vermitteln,
  2. bestehende Fördermaßnahmen wie das Schulprogramm, bei dem Obst, Gemüse und Milch zur Verfügung gestellt werden, sowie die Projekte „Transparenz schaffen - von der Ladentheke bis zum Erzeuger“ oder „Kochen mit Kindern“ weiter auszubauen und zu stärken,
  3. die Qualifizierung von Multiplikatoren, die Alltagskompetenzen zur Ernährung und Hauswirtschaft für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen in Projekten vermitteln, zu fördern,
  4. für das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft einen Fachbeirat einzurichten.

Heiner Schönecke: „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, so sagt ein deutsches Sprichwort. Früher führte Mangelernährung zu gesundheitlichen Problemen, heute ist das Gegenteil der Fall. Unwissenheit und ein fehlerhaftes Ernährungsverhalten leisten Erkrankungen Vorschub, die den Einzelnen und die Gesellschaft gleichermaßen belasten. In unseren Zeiten des Überflusses gibt es vielfältige Möglichkeiten sich zu ernähren, nicht alle sind gesund, nicht alle sind lecker.“

Um den verschiedenen Lebensumständen und -gewohnheiten gerecht zu werden, sollte ein Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft eingerichtet werden, das staatliche und nichtstaatliche Aktivitäten und Informationsangebote rund um eine gesunde und umweltbewusste Ernährung effektiv koordiniert und ausbaut.

Gut und lecker, für Kinder und Erwachsene, das ist das Ziel dieses Antrages