HVV Tarif muss ausgeweitet werden

 

Jetzt scheint auch von Hamburger Seite Bewegung in die Sache zu kommen.

Unter dem Tenor „Staus schon vor den Stadttoren stoppen – HVV-Tarifring C auf Buchholz, Buxtehude und Winsen ausweiten, Pendlern die „Öffis“ schmackhaft machen.“ hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion einen Antrag gestellt.

Heiner Schönecke: „Bis jetzt bin ich mit meinen Forderungen zur Ausweitung des Tarifgebietes immer auf taube Ohren gestoßen. Nun scheinen auch die Hamburger zu merken, dass das Verkehrschaos vor Ihrer Tür nicht alleine ein niedersächsisches Problem ist.“ Heiner Schönecke weiter: „Es ist an der Zeit Nägel mit Köpfen zu machen und für Verbesserungen in der südlichen Metropolregion Hamburg, und damit im Nord-Osten Niedersachsens zu sorgen. Den bisher unverbindlichen Gesprächen müssen konkrete Verhandlungen zwischen Niedersachsen und Hamburg folgen. Ich werde für die Neuausrichtung des HVV-Tarifes in Hannover nicht nur werben, sondern auch streiten. Hannover muss dieses Thema schnellstmöglich auf die Tagesordnung setzen.“

In der Begründung des CDU-Antrages wird auf die Wichtigkeit der Straßen und Schienenwege für das wirtschaftliche und öffentliche Leben der Hansestadt abgestellt und die Staulagen rund um die Stadt kritisiert.  Die „Staustadt Hamburg“ wächst seit Jahren unaufhaltsam. Hamburg sei laut einer aktuellen ADAC-Studie „Staubilanz 2017“ gemessen an den Autobahnkilometern amtierender „Deutscher Staumeister“.

Die Stadt Hamburg vernachlässige bei der Lösung des Problems „Verkehrsinfarkt“ die öffentlichen Verkehrsmittel. Im Vergleich zu den Städten Elmshorn, Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen im Norden Hamburgs, die alle im Tarifring C liegen, gilt für Buxtehude, Buchholz und Winsen der erheblich teurere Tarifring D.