Der Verkehrs- und Baustellenkoordinator wird kommen

 

Jetzt hat die CDU-Fraktion gemeinsam mit der SPD einen Entschließungsantrag (siehe Anlage) auf den Weg gebracht. Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann hat bereits signalisiert, dass er sich, sobald der Antrag durch die Regierungsfraktionen angenommen wurde, um die Besetzung der Stelle kümmern wird.

Heiner Schönecke, MdL (CDU): „Zwischenzeitlich habe ich nicht mehr an die Benennung geglaubt. Ich bin froh, dass wir jetzt einen CDU-Minister mit Kenntnis der Region haben, der die Wichtigkeit der Maßnahme erkennt und  umsetzt. Nun wird das jahrelange Taktieren von Rot-Grün beendet.“

Bereits im Oktober 2016 sorgten Dauerbaustellen rund um den Elbtunnel und auf der Wilhelmsburger Reichsstraße, sowie Vollsperrungen auf der A1, A7 und A261 und die halbseitige Sperrung der A39 für kilometerlange Staus und große Frustration bei den Pendlern.

Seitdem fordert Schönecke einen Verkehrs- und Baustellenkoordinator für die südliche Metropolregion. Der Hamburger Senat hatte bereits im April 2014 für Hamburg und Schleswig-Holstein den ehemaligen Wandsbeker Bezirksamtsleiter Gerhard Fuchs als Verkehrskoordinator eingestellt. Seine Aufgaben sind u.a. die Baustellenplanungen mit Bezug zur A 7 abzustimmen und begleitende verkehrsoptimierende Maßnahmen anzuregen.

Auf seine „Kleine Anfrage“ bekam Schönecke im November 2016 vom damaligen Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) nur die Antwort, - Die etablierte, intensive behördliche Zusammenarbeit von Niedersachsen und Hamburg hat sich für die verschiedenen Verkehrsträger bewährt und bietet die beste Möglichkeit, Beeinträchtigungen durch Baustellen zu minimieren –

Einen Verkehrskoordinator, wie für die Baustellen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein eingesetzt und wie von Schönecke gefordert, hielt Minister Lies für nicht zielführend. Eher würde dadurch nur ein Nadelöhr geschaffen, sodass die Feinabstimmung zwischen den Bundesländern behindert würde. Konkretes Baustellenmanagement solle auch weiterhin nur durch die direkte Abstimmung der Länderverkehrsressorts und ihrer nachgeordneten Behörden geleistet werden.

„Es waren verdammt dicke Bretter zu bohren. Ich hoffe sehr, dass die Abstimmung zwischen Niedersachsen und Hamburg zukünftig besser funktioniert, damit es spürbare Entlastung für die vielen Pendler gibt“, Heiner Schönecke abschließend.