Ortsumfahrung Tostedt ohne Zukunft?

 

Im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 stand die Ortsumfahrung Tostedt-Wistedt im „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht“. Planungsrecht wäre ab 2011 möglich gewesen. Bereits 2009 war aber klar, dass aufgrund der Konjunkturprogramme Arbeitskapazitäten erst wieder 2015 für die Planung frei würden.

Im Referentenentwurf des BVWP 2030 ist die Ortsumfahrung ebenfalls wieder im „Weiteren Bedarf“ aber jetzt ohne Planungsrecht. 2015 wäre also Zeit zum Handeln gewesen. Dies hat ROT-Grün nicht getan. Offensichtlich haben die Planungen, obwohl Planungsrecht festgesetzt war, nicht stattgefunden. Es drängt sich die Annahme auf, dass die Herabstufung System hat. Ohne Planungsrecht werden wieder Kapazitäten, sowohl personell als auch finanziell, für andere Planungen frei. Damit wird die Umsetzung auf ungewisse Zeit verschoben und das obwohl sich die Situation vor Ort nicht verbessert hat.

Heiner Schönecke, MdL (CDU): „Eine Herabstufung der Umfahrung kann und darf nicht zur Diskussion stehen. Jeder der sich morgens oder abends in Tostedt an die Kreuzung stellt, erkennt sofort, dass eine Umfahrung zwingend notwendig ist.“

„Wir könnten in der Planung bereits einen großen Schritt weiter sein. Jetzt werden die Tostedter Bürgerinnen und Bürger für mangelnde Arbeitskapazitäten bestraft und die Umgehungsstraße rückt in unabsehbare Ferne.“ Heiner Schönecke abschließend.