Landtag aktuell

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde! 

A 26 – und die Probleme für Neu Wulmstorf, Rübke und Elstorf

Bei einem Termin vor Ort hat sich Bernd Althusmann, Landtagskandidat für Neu Wulmstorf, über die Situation vor Ort informiert. Die Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke und viele Anwohner waren einer Einladung der CDU-Neu Wulmstorf gefolgt.

Mit Recht forderten die Bürgerinnen und Bürger, dass es endlich zu einer Lösung der Verkehrsprobleme nach der Fertigstellung der A26 bis Neu Wulmstorf kommen müsse. Es wurde mehr als deutlich, wie enttäuscht man von der Politik ist.

Seit dem Planfeststellungsbeschluss 2012 gibt es die Forderung der Rübker nach einer weiträumigen Umfahrung der Ortschaft.

Die A26 wird für viele Jahre in Rübke enden. Man spricht heute von einer geplanten Fertigstellung bis 2021 bis zur Hamburger Landesgrenze und dann? Dann wird der gesamte Zielverkehr aus dem süd-westlichen Hamburger Umland in die Hamburger Ortsteile Finkenwerder und Neuenfelde, aber auch weitgehend in den Hamburger Hafen und die Hamburger Innenstadt über die Anschlussstelle Neu Wulmstorf und durch die Ortschaft Rübke abfließen.

Bei einem Besuch in der Ortschaft Rübke hat Minister Lies vor der letzten Bundestagswahl versprochen, sich für die Neu Wulmstorfer Belange stark zu machen. Unter anderem machte er deutlich, dass Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen gemeinsames Handeln von Niedersachsen und Hamburg erfordern. Olaf Lies legte dar, dass er sich mit seinem Pendant, Senator Frank Horch aus Hamburg, in Verbindung setzen werde. Was ist passiert? Nichts!

Minister Lies und sein Kollege Horch haben es nicht geschafft den Rübkern auch nur die kleinste Hoffnung zu machen. Im Gegenteil man schiebt sich gegenseitig und anderen den Schwarzen Peter zu.

Das Land zieht sich mit der Zusage, den Neubau einer Ortsumgehung mit Mitteln nach dem NGVFG zu fördern, somit für einen „kommunalen Lösungsweg“, aus der Affäre. Damit könnte der Landkreis die Umgehung als Kreisstraße planen und realisieren.

Die Problematik besteht darin, dass die ca. 1000m lange Umfahrung über Hamburger Gebiet führen würde. Es ist bereits problematisch eine länderübergreifende Zusammenarbeit zu realisieren, für eine gemeinsame Planung auf Gemeinde-, Kreis-, Länder-Ebene kann nicht funktionieren. Außer der direkten Umfahrung Rübke gibt es jetzt eine weitere Variante, die auch Neuenfelde entlasten würde. Dafür müsste Hamburg aber eine Abfahrt auf eigenem Gebiet planen.

Bernd Althusmann sagte auf der Veranstaltung, dass diese Problematik „Chefsache“ sein müsse. Wenn es Lies und Horch nicht schaffen, dann müssten eben Weil und Scholz eine Lösung finden. Da eine große Lösung sicher noch Jahre dauern werde, dürfe man die kleinen Lösungen nicht aus den Augen verlieren. Eine Möglichkeit wäre eine Tonnagebeschränkung oder ein komplettes LKW-Verbot.

Ein weiteres Problem wird es bei der Ortsumfahrungen Ovelgönne und Elstorf geben. Die NLStBV Lüneburg hat, nach der erfolgten Aufnahme der Ortsumfahrung Elstorf in den Bundesverkehrswegeplan, den Auftrag ein Ingenieurbüro für die Vorplanung der Raumordnung zu finden. Das ist bis heute noch nicht abgeschlossen.

Bis Januar 2018 sollen in dieser Vorplanung die „Raumwiderstände“ wie Biotope, Häuser und landwirtschaftliche Gehöfte festgestellt und danach eine Trasse empfohlen werden, die 2018 in ein Raumordnungsverfahren münden soll. Ob es in dieser Zeit noch zur Prüfung weiterer Varianten kommen wird, vermochte man weder in Lüneburg noch beim Landkreis abschließend beantworten. Man hofft sowohl in Lüneburg als auch in Winsen bis Ende 2020 das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen zu haben.

Die Überlegungen des Gemeinderates Neu Wulmstorf zum Masterplan Elstorf/Schwiederstorf lassen erhebliches Konfliktpotential mit den Planungsbehörden erkennen. Die übereinstimmende Einschätzung ist, dass die anstehende Planung, der B3-neu und der Umgehungstraße Elstorf, durch diese vorgezogene und angestrebte Erweiterung Elstorfs in Richtung Süden und Westen erschwert bis in Teilen fast unmöglich gemacht wird.

Mit freundlichen Grüßen aus Hannover 

Heiner Schönecke, MdL

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