Informationen und Hilfen zur Corona-Krise

Häufig gestellte Fragen und Antworten finden Sie hier:

Alltag in Zeiten des Coronavirus – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Sportlerinnen und Sportler - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Reisen und Tourismus – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Kita, Krippe, Hort – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Schule & Notbetreuung – Antworten auf häufig gestellte Fragen

 

Niedersächsischer Weg hin zu einem neuen Alltag mit Corona

Angesichts der erfreulichen Entwicklung des Infektionsgeschehens in Niedersachsen, hat die Landesregierung jetzt einen Plan aufgestellt, wie auf dieser Grundlage schrittweise viele Einschränkungen reduziert werden können. Zusammen mit Fachleuten aus mehreren Ressorts wurde ein Stufenplan erarbeitet: der „Niedersächsische Weg in einen neuen Alltag mit Corona“. Es handelt sich um das bundesweit erste Gesamtkonzept dieser Art.

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Nachtragshaushalt

mit Blick auf die niedersächsische Wirtschaft wird klar, dass wir vor der größten Herausforderung seit Ende des 2. Weltkriegs stehen. Am heutigen Tag hat der Niedersächsische Landtag einen Nachtragshaushalt in Höhe von 4,4 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die Folgen der Corona-Krise abzufedern. Mit diesen Finanzmitteln unterstützen wir unsere Wirtschaft, unser Gesundheitswesen und den Katastrophenschutz. Wir lassen niemanden in dieser Krise alleine.

Als eines der ersten Bundesländer ist Niedersachsen mit landeseigenen Corona-Hilfsprogrammen am Start.  Mit dem Nachtragshaushalt in Höhe von 1,4 Milliarden Euro und die Aufstockung des Kreditrahmens von 2 auf 3 Milliarden Euro, können Liquiditätskredite und -zuschüsse bei der niedersächsischen Förderbank (NBank) online beantragt werden. Eine Hausbank ist dafür nicht notwendig.

Daneben arbeiten das Bundeswirtschaftsministerium und das niedersächsische Wirtschaftsministerium im engen Austausch mit allen anderen Bundesländern an einer schnellen Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für kleine Unternehmen, die vom Bund verkündet wurden. Die niedersächsische Landesförderbank (NBank) wird künftig auch der Ansprechpartner in Niedersachsen sein für die Bundes-Soforthilfen.

 

Informationen aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

In kürzester Zeit hat das Land Niedersachsen ein Kreditprogramm und das Soforthilfeprogramm die „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“als Zuschussprogramm aufgelegt, letzteres in Höhe von zunächst 100 Millionen Euro. 

Das Soforthilfeprogramm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ richtet sich an gewerbliche Unternehmen, Angehörige freier Berufe in Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten und Soloselbständige.

Diese erhalten eine finanzielle Unterstützung (Zuschuss) in Form einer sogenannten Billigkeitsleistung, die sich in Abhängigkeit von der Betriebsgröße wie folgt staffelt:

ü  Bis 5 Beschäftigte:           3.000 €

ü  Bis 10 Beschäftigte:         5.000 €

ü  Bis 30 Beschäftigte:        10.000 €

ü  Bis 49 Beschäftigte:        20.000 €

Das Kreditprogramm bietet Liquiditätshilfen von bis zu 50.000 Euro pro Fall für kleine und mittlere Unternehmen. Das Besondere dabei ist, dass diese Liquiditätshilfe direkt von der NBank vergeben wird und dafür keine Sicherheit erbracht werden muss. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben, aber im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

Mit fünf Millionen Euro wollen wir zudem Startups helfen (siehe auch beigefügte Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums als PDF): Weil diese jungen Unternehmen häufig nur mit geringem Startkapital gegründet wurden, noch geringe Umsätze machen und zugleich auf Wagniskapital angewiesen sind, ist die Corona-Epidemie für sie in besonderem Maße existenzgefährdend. Diese können sowohl das Zuschuss- als auch das Darlehensprogramm in Anspruch nehmen.

Mit der Förderung will das Wirtschaftsministerium Unternehmern und Freiberuflern helfen, die sich aufgrund der Coronovirus-Krise in einer existentiellen Not befinden. Dies ist im Rahmen der Antragstellung in Form einer Eigenerklärung plausibel darzustellen.

Das Programm wird durch die NBank umgesetzt. Die Richtlinie ist über das Wochenende programmiert worden, das Kundenportal ist soweit ebenfalls programmiert. Die Richtlinie befindet sich seit Sonntag in der Testphase, die gestern Mittag bereits zu 75 Prozent abgeschlossen war.

Im Kundenportal auf der Homepage der NBank können die Antragsunterlagen ab Mittwoch, den 25-03-2020, 15.00 Uhr, heruntergeladen und die Anträge gestellt werden. Schnell und unkompliziert.

Außerdem finden Sie in der Anlage ein PDF-Dokument mit einer Übersicht über die Hilfsangebote auf Landes- und Bundesebene für Unternehmen. In diesem Dokument sind alle relevanten Informationen für Unternehmen von Bürgschaften der Niedersächsischen Bürgschaftsbank (NBB) über Hilfen des Bundes über KfW und Arbeitsagenturen bis hin zu steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Corona-Virus enthalten.

Zu Fragen rund um die Corona-Epidemie und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft hat das Niedersächsische Wirtschaftsministerium eine Hotline eingerichtet:

Tel: 0511 120 5757 (Mo - Fr 8 - 20 Uhr)

Wenn Sie darüber hinausgehende Fragen haben, senden Sie uns eine E-Mail an:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Informationen für Unternehmen 

 

Allgemeine und spezifische Informationen

Hinweise für Berufstätige 

Hinweise für Reisende

Hinweise für Eltern, Kinder & Jugendliche

Hinweise für Schulen und Kindertagesstätten

Hinweise für Krankenhäuser, Pflegeheime und ambulante Pflegedienste

Hinweise für Rettungsdienste und -leitstellen

Erlasse und Allgemeinverfügungen zu den Maßnahmen der Landesregierung

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) 

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Ministerien

Ministerium für Inneres und Sport

Finanzministerium

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Kultusministerium

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Justizministerium

Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

 

Mobilisierung von 4,4 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Coronakrise  ist unumgänglich- Unternehmen brauchen jetzt den Schutzschirm des Staates

Die Bereitstellung von 1,4 Milliarden Euro zur Stützung des Gesundheitswesens und der der Wirtschaft sowie die Erhöhung des Bürgschaftsrahmens des Landes von zwei auf drei Milliarden Euro ist unumgänglich. Es ist auch richtig, die bisherigen Haushaltsplanungen des Landes auf den Prüfstand zu stellen und neue Schulden aufzunehmen. Wir werden die Landesregierung dabei unterstützen, alle jetzt notwendigen Beschlüsse schnellstmöglich zu fassen.

Niedersachsen hat ca. 460.000 Unternehmen. Viele von Ihnen leiden bereits jetzt massiv unter Ertragsausfällen, Lieferengpässen, Stornierungen und ausbleibende Kunden. Angesichts ausbleibender Zulieferungen aus China drohen in Kürze Unterbrechungen der Lieferketten. Für die Unternehmen, die von den angekündigten Hilfsprogrammen des Bundes nicht profitieren, müssen wir einen niedersächsischen Schutzschirm aufspannen.

 

Folgend finden Sie weitere Informationen

 

- Schreiben Minister Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Arbeit, Wirtschaft, Verkehr und Digitalisierung an die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages

Nachtragshaushalt

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

die Niedersächsische Landesregierung hat am 16-03-2020 angesichts der sich sehr dynamisch entwickelnden Corona-Epidemie zur Krisenvorsorge, zum Gesundheitsschutz und zur unmittelbaren Unterstützung betroffener Unternehmen einen Nachtragshaushalt auf den Weg gebracht.

Niedersachsen mobilisiert zur Bekämpfung der Corona-Krise insgesamt 4,4 Milliarden Euro. 1,4 Milliarden Euro werden zusätzlich zur Verfügung gestellt, davon 1 Milliarde Euro als Kreditermächtigung. Diese zusätzlichen Mittel stehen bereit, um die Strukturen in der Gesundheitsversorgung einsatz- und leistungsfähig zu halten. Ebenso sollen damit auch finanzielle Soforthilfen sowie Entschädigungen zur Unterstützung der Wirtschaft geleistet werden. Zudem wird der Bürgschaftsrahmen des Landes von zwei auf drei Milliarden Euro erhöht.

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- Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Arbeit, Wirtschaft, Verkehr und Digitalisierung

Corona-Virus: Land bereitet Kreditprogramm durch NBank vor

Althusmann: „Wir müssen alles unternehmen, was notwendig ist“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann begrüßt die heute von der Bundesregierung zugesagten, unbegrenzten Kreditprogramme zur Unterstützung von Unternehmen während der Corona-Krise: „Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Die Verbreitung des Corona-Virus‘ stellt nicht nur unser Gesundheitssystem auf eine harte Probe, sondern ist auch ein massiver Stresstest für unsere Wirtschaft. Um die Auswirkungen auf Arbeitsplätze und unsere Wirtschaftskraft so gering wie irgend möglich zu halten, muss alles unternommen werden, was notwendig ist.“ Minister Althusmann sprach sich dafür aus, den Unternehmen mit gezielten Steuererleichterungen unter die Arme zu greifen, etwa durch die zinslose Stundung von fälligen Steuern.

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Auswirkungen des Coronavirus - Informationen und Unterstützung für Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

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- Schreiben des Niedersächsischen Ministerium für Soziales. Gesundheit und Gleichstellung an die Niedersächsischen Landkreise, Kreisfreie Städte, Region Hannover

COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) Maßnahmen nach § 28 Abs. 1 IfSG, Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie; Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Regierungschefs der Bundesländer und die Bundesregierung und haben sich auf Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie verständigt.

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Aktuelle Informationen und Hilfsangebote der Landesregierung sowie die uns zur Verfügung stehenden Informationen werden regelmäßig auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums unter www.mw.niedersachsen.de aktualisiert. Wir sind bemüht, die Informationen auf der MW-Webseite zu Liquiditätshilfen weiter auszubauen und stetig zu aktualisieren. Ebenso werden wir die bereits bestehende MW-Hotline ab morgen weiter ausbauen.

FAQ: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faqs-186294.html

Kontaktdaten von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern des MW: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html