Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde!

Doch wer hält diese Energiewende eigentlich auf? Wenn auf Wunsch der Ampel 2% der Landesfläche für erneuerbare Energien vorzusehen sein sollen, so ist das ein hehres Ziel, nur wer setzt es um? Das seit Jahren grün-schwarz regierte Baden-Württemberg ist ein schönes Beispiel dafür, wie wenig Umsetzung erfolgt ist. Im Landkreis Harburg müsste es zu einer Verdopplung der jetzt am Netz befindlichen Windräder kommen. Bei 2% wären das über 120, nur wohin damit?

In den Wald sagen die Einen! In die Heide fordern die Anderen! Näher an die Bebauung fordert die SPD in Niedersachsen unter 1000 Meter. Wir haben schon genug sagt man in Heidenau! Bei uns gibt es keinen Platz sagt man in Jesteburg! Wir haben Fledermäuse und können jeden Habicht als gefährdete Art mit selbst erstellten Gutachten belegen fordern Vogelschützer! So wird die Energiewende nicht gelingen, das wird Annalena Baerbock erkennen müssen!

Wir haben schon genug kluge Reden gehört was wir brauchen ist die Entrümpelung von Gesetzen und Verordnungen, die genau diese grüne Klientelpolitik mit geschaffen hat. Diese vielen Verordnungen sind eben nicht kompatibel und taugen nicht für die Herausforderungen der Energiewende! Hier wird Frau Baerbock gefordert, daran wird sie sich messen lassen müssen. Der Wille an die Macht zu kommen ist das eine, die Umsetzung das andere.

Zehn Jahre hat man an einem Regionalen Raumordnungsprogramm für den Landkreis Harburg gefeilt, seit 2019 ist es in Kraft. Schon während der Aufstellung war die Ausweisung der Windvorangsgebiete eines der größten Probleme. Gerne würde ich Frau Baerbock empfehlen einmal das Bauamt im Landkreis Harburg anzurufen, dort wird man ihr sicher alle Gründe nennen können warum die Genehmigung eines Windrades im Landkreis über 10 Jahre dauert und nicht wie die Ampelkoalitionäre nun meinen es ginge in 6. Monaten! In Berlin muss man sich nicht mit Bürgerinitiativen, Natur- und Umweltschützern auseinandersetzen und auch nicht die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umsetzen, dort reicht es wenn man laute Reden hält.

Ob die Energiewende dann doch zu einer schweren Energiekrise wird liegt eben nun auch an den Verhandlern in Berlin. Wir müssen auch die Problematik zu Hause lösen!

Am Ende müssen dann vielleicht doch die verbliebenen Atomkraftwerke länger laufen, damit die Kohlekraftwerke vom Netz gehen können. Es ist keine Lösung den Kohlestrom aus Polen, Frankreich oder Tschechien zu beziehen.

Es hängt doch alles mit allem zusammen.