Heiner sinniert 10

Doch wie wird man Friedensaktivist oder Klimaschutzaktivist? Braucht es dazu eine Berufsausbildung? Wird man dazu in demokratischen Wahlen gewählt?
Weit gefehlt es reicht eine Pressemitteilung und man ist es!
So einfach, so schlecht!

Warum wird das immer und fast überall ungeprüft abgelesen, abgeschrieben und natürlich über Twitter, Facebook oder die anderen „sozialen Netzwerke „verbreitet?
Wer nun nach einer Wahl in der Gemeinde, Kreis; Land oder Bund als Mandatsinhaber eine gut formulierte Stellungnahme abgibt bekommt sofort zurückgespielt „das ist parteiisch“ und damit schwerst verwerflich und per se einseitig!

Es wird Zeit, dass hier endlich ein Umdenken passiert! Wer ein politisches Amt auf Zeit errungen hat, ist der gewählte Aktivist in dieser Gesellschaft. Wer sich in seiner Freizeit abends und an den Wochenenden eine Meinung bildet und diese vertritt, ist ein wahrer Aktivposten und sollte geschätzt werden, weil er diese Aufgabe übernommen hat! Das gilt für alle demokratischen Mitstreiter!

Und im Übrigen sind in meinen Augen die wahren Klimaschützer die vielen Handwerker, Ingenieure, Doktoren und Professoren die täglich daran forschen grundlegende Verbesserungen zu erfinden!

Wer sich trotz allem nun immer noch gerne als Aktivist bezeichnet sollte den Begriff einmal bei Google eingeben, dort bekommt man folgende Erklärung

  1. Ein besonders politisch aktiver Mensch, ein zielstrebig Handelnder
  2. DDR Person, die im sozialistischen Wettbewerb durch wesentliche Erhöhung der Leistungen und durch neue Arbeitsmethoden die Produktion steigern.


Ob das für alle unsere Aktivisten gilt könnte von klugen Soziologen mal erforscht werden, ich glaube das eher nicht.