Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

In Wahlkampfzeiten wird alles vermischt und kübelweise Dreck über den Demokraten ausgekippt, irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass die ganze Republik es schon immer besser gewusst hat.

Das Afghanistandesaster, in das die westliche Welt geschliddert ist. Es ist kein Ruhmesblatt für die Entwicklung demokratischer Strukturen in der muslimischen Welt. Hätten wir nicht aus der Entwicklung des „Arabischen Frühlings“ lernen müssen.

Was für schreckliche Bilder die uns aus Kabul erreichen, wenn westliche Soldaten Flüchtende mit Waffengewalt zurückdrängen müssen. Was für eine schlimme Erfahrung für die Soldatinnen und Soldaten die dies tun müssen. 

Erkennbar konnten wir am Hindukusch die Demokratie nicht verteidigen. Dort sehen uns die Taliban, aber auch viele andere, als Besatzer. Wenn es dem Außenminister Heiko Maaß erst jetzt klar wird, dass er die korrupte Klasse in Afghanistan mit Millionen unterstützt hat, dann muss er zu diesen Fehlern stehen. Er hätte die Berichte der Fachleute ernst nehmen sollen.

Den größten Teil der deutschen Steuergelder hat das Verteidigungsministerium für den Militäreinsatz gebunden. Rund 12,5 Milliarden Euro waren es in den zwanzig Jahren Afghanistan-Einsatz. 

Die große Anzahl toter Zivilisten, Soldatinnen und Soldaten, die vielen schwer traumatisierten Rückkehrer, sie alle haben ihr Leben und Gesundheit für einen Krieg gelassen, der nicht zu gewinnen war. Viele Helfer haben unter dem Einsatz ihres Lebens und aus Liebe zu ihrem Land, jahrelang die Truppen unterstützt. Jetzt müssen sie dieses Land verlassen und werden hier bei vielen Menschen auf Ablehnung stoßen, oder sie bleiben und werden das vermutlich nicht überleben.

Plötzlich wird Außenpolitik, unter dem Brennglas der Medien, auch für unsere Kandidaten im Kommunalwahlkampf an den Ständen ein Thema.

Dass die Folgen der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, neben Corona, in der Republik zu meistern ist, bleibt eine riesige Herausforderung.

Wir haben als CDU mit Armin Laschet, Markus Söder, Friedrich Merz und Dr. Norbert Röttgen ein gutes Team am Start. Alles Politiker, die solche Herausforderungen bestehen und Antworten geben können.

Wir haben als CDU sowohl auf Bundes- als auch auf kommunaler Ebene eine Vielzahl toller Kandidatinnen und Kandidaten. Gerade auch in meinem Wahlkreis gibt es viele junge, aber auch erfahrene Bewerber, die es verdient haben daran gemessen zu werden, was sie die nächsten fünf Jahre für ihre Heimatgemeinden tun wollen, oder bereits getan haben.

Mit Kerstin Markus, für die Samtgemeinde Hollenstedt, Jan-Hendrik Röhse für die Stadt Buchholz und Rolf Aldag für die Samtgemeinde Tostedt schicken wir erfahrene Kandidaten in den Bürgermeisterwahlkampf. Die CDU ist davon überzeugt, dass alle drei ihre Samtgemeinde und Stadt nach vorne bringen können.

Kerstin Markus, Jan-Hendrik Röhse und Rolf Aldag habe ich in ihren Heimatgemeinden getroffen. Auf meinem YouTube-Kanal können Sie alle drei live und in Farbe erleben

Am 12. September ist Kommunalwahl und am 26. September Bundestagswahl, Sie haben die Chance mitzubestimmen, gehen Sie bitte wählen.