Wachtelkönig II

PM Heiner Schönecke 11-06-2015

Wachtelkönig wird TV-Star!

Deutschlands Medienlandschaft interessiert sich für die Wachtelklönigposse an der S-Bahn Hamburg-Stade.

Nachdem sich die niedersachsenweite Presse bereits für den Wachtelkönig interessiert, hat sich jetzt auch Sat.1 dieses Dramas angenommen. Mit einem Filmteam hat der Fernsehsender sich vor Ort informiert.

Heiner Schönecke, MdL (CDU): „Der Wachtelkönig hat bereits in Neugraben ganze Wohngebiete verhindert, die Autobahn musste seinetwegen dichter an die Ortschaft Rübke verlegt werden und jetzt kann nicht einmal der Lückenschluss eines Radweges von 400m länge realisiert werden. Der neue Radweg wird dafür sorgen, dass die Radfahrer zwischen Neu Wulmstorf und Buxtehude nicht mehr durch das EU-Vogelschutzgebiet fahren, sie könnten dann ohne Umwege den direkten Weg nutzen.“

 

Jan Hauschild, Ratsherr Neu Wulmstorf (CDU) „Der Wachtelkönig wird damit zu einer traurigen Berühmtheit in ganz Deutschland, dabei ist er ein Zugvogel, der nur vier Monate im Jahr im Rübker Moor gastiert. Ich bin einer der wenigen Rübker die ihn zwar noch nicht gesehen, aber immerhin bereits gehört haben.“

 

Zwischen der Gemeinde Neu Wulmstorf und der Hansestadt Buxtehude, entlang der S-Bahnstrecke Hamburg-Stade, soll nach Beschlüssen beider Räte ein Radweg gebaut werden. Die für die Fertigstellung notwendigen Gelder von 243.000 Euro sind in den jeweiligen Haushaltsplänen der Stadt und Gemeinde verankert. Es handelt sich dabei um einen Lückenschluss von ca. 400m, die Reststrecke ist bereits fertiggestellt und ausgeschildert.

Der unter Artenschutz stehende Wachtelkönig ist eine besonders schützenswerte Spezies. Die Belange der Radfahrer müssten dafür höher angesetzt werden als die Lebensumstände des Wachtelkönigs. Das Amt für Regionale Landesentwicklung Lüneburg sieht darin ein unüberwindbares Hindernis. Das Amt für Regionale Landesentwicklung Lüneburg hat den beteiligten Ratsgremien gegenüber erklärt, dass es für diese Trasse und den Bau kein grünes Licht gäbe. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Anfrage an die Landesregierung gestellt.

Heiner Schönecke: „Die Antwort ist ein Schlag ins Gesicht für die Radfahrer. Die rot-grüne Landesregierung machte es sich einfach, sie wollen in der Angelegenheit nichts unternehmen, weil sie nichts unternehmen könnten.“